Donnerstag, 17. Mai 2012

Und es schmerzt jeden Tag

jeden Nachmittag sterben um am nächsten Morgen neu geboren zu werden.
Irgendwie ist es unwirklich und mein Verstand arbeitet zu logisch als dass ich das verstehen könnte.

Und dann stelle ich mir vor, wie es wohl wäre, wenn ich Entscheidungen noch einmal treffen könnte, wenn ich damals nicht zum Fußball gegangen wäre.
Ein Leben ohne lediertes Knie, mit den Sportarten und den Freunden, mit denen ich Spaß hatte.

Heute beobachte ich meine Kinder und mache mir Gedanken. Der Erstgeborenen würde ich gerne einiges erzählen, über ein Eingeschränktes Leben, doch sie würde sich nur angegriffen fühlen.
Ich muss aber etwas ändern damit sie nicht die gleichen Fehler macht.
Es ist höchste Zeit und ich bin ein beschissenes Vorbild.

Muss ich zuerst an mir arbeiten?

Montag, 14. Mai 2012

Doch eines steht fest

Noch nie habe ich so geliebt,
Noch nie habe ich mich für einen anderen Menschen so eingesetzt,
Noch nie waren wir so nah vor einem Streit,
Noch nie musste wir uns so zusammenraufen,
Noch nie hat arbeiten so viel Spaß gemacht,
Noch nie durfte jemand so nah an mich ran,
Noch nie war ich so verletzlich,
Noch nie war ich so stark,
Noch nie hatte ich eine so schöne, schwierige, interessante, erotische, lustige Zeit.

Wie schön, dass ich das erleben darf.
Danke, für alles.

Der Knoten ist geplatzt

und ich bin froh wie selten.
Noch will sich die Erleichterung nicht einstellen, vielleich weil ich es noch nicht begreife aber egal.
Ich wünsche mir und uns ein schönes, gemeinsames Leben.
Mehr kann ich nicht tun.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Tage rasen dahin.

Jeder neue Tag scheint schneller zu vergehen als der vorherige.
Es ist kaum noch wahrzunehmen dass wir einige Zeit miteinander verbringen.
Wir ergänzen uns, wie es eigentlich nicht möglich ist, stehen uns bei, hören einander zu, zeigen Verständnis, geben Rat, planen die nächsten Schritte gemeinsam, vertrauen uns blind, zärgern uns zum Spaß und alles mit einem Lachen.
Was kann schöner sein?

Montag, 23. April 2012

Ein Versprechen

ist ein Versprechen und mein Wort ist mein Wort.
Ich löse das Versprechen ein und halte mein Wort immer, versprochen.

Das wird eine miese Nacht aber ich lasse den Laberknochen liegen.
Morgen werde ich es beweisen.

Sonntag, 22. April 2012

Ein schöner Abend

in einer angenehmen Umgebung.
Exklusives Essen und lustige Gespräche.
Trotzdem denke ich immer wieder an damals, als ich mit ihr im Kaminzimmer saß.
Und irgendwie habe ich mich an die Situation gewöhnt.
Es ist angenehm und schön zugleich, jemanden um mich zu haben, der ich vertrauen kann, mit der ich Unbeschreibliche Dinge erlebe und zu der ich mich zugehörig fühle auch wenn unsere Situation etwas spezieller ist.

Ich freue mich schon auf die nächste Begegnung und auch auf Donnerstag.

Samstag, 21. April 2012

Die Tür steht weit offen

Ab und zu ein Geräusch, als ob jemand näher kommt, egal.
Ich stehe hinter ihr und massiere sanft ihre Schultern und den Rücken.
Die Zeit rast davon und der nächste Termin drängt.
Zum Abschluss ein sanftes Streicheln und dann wird alles um uns herum einfach unwichtig.
Vorsichtig gleiten die Hände über ihren Körper, fast berühren sie sie gar nicht.
Meine Erregung steigt und es ist wohl besser nicht den Blutdruck in diesem Moment zu messen.
Sie legt ihren Kopf in den Nacken und ihr Hals, dieser wunderschöne, verführerische Hals lockt und lockt.
Ihre Augen sind geschlossen.
"Nimm dir einen Stuhl."
Ich fühle mich beobachtet, wie kann sie wissen, dass mein Rücken bereits schmerzt. Mystisch.

Zärtlich streichel ich ihre Knospen und sie sprießen hervor wie der Frühling selbst.
Und immer wieder ihr Hals.

Ein traumhafter Nachmittag.

Dafür verzichte ich doch gerne auf geplante Termine.
;-)))

Mittwoch, 18. April 2012

Es ist nicht selbstverständlich

aber sehr schön, wenn sie mich vor ihrer Familie verteidigt und unser Telefonat weiter führt.
Da habe ich das Gefühl, dass sie zu mir und unserer Freundschaft steht.
Und das ganz offiziell.
Richtig gut.
Danke.

Montag, 16. April 2012

Alles dreht sich

Es ist wie bei einem Tornado, alles dreht sich in einem Affenzahn um das Zentrum.
Aber das will ich nicht sein.

Und nachdem ich gefrustet sechzig Kilometer gefahren bin mache ich eine Pause, zücke mei Handi und rufe meine Blauelfe an.
Die Erleichterung und das Wohlbefinden was ich bereits nach den ersten Sätzen empfinde ist gigantisch.
Es ist kalt und mein Ellenbogen schmerzt, doch ich halte das Gerät fest ans Ohr.
Wir lachen und spinnen gemeinsam. Die Brücke steht wieder.
Ob es so etwas wie emotionale Abhängigkeit gibt?
Ich glaube alle finden mich ätzend wenn sie nicht in der Nähe ist.
Wahrscheinlich weil dann nichts mehr meine negativen Eigenschaften neutralisiert.
Dann wächst sie wieder, die harte Schale.
Logik und Handlungsgeschwindigkeit gewinnen wieder die Oberhand.

Wer bin ich?

Wie kann ich oder besser wie konnte ich existieren?

Ersatzdroge Arbeit.

Heute möchte ich gemeinsam kreativ sein.
Ich das Bild ausleuchten damit sie tolle Bilder schießen kann.
Gemeinsam mit ihr das Fotobuch gestalten und und und ...

Die Arbeit darf sie nicht kriegen.
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oder warum es sich lohnt das Leben zu lieben

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